Mein Awardschluss und dein Schlusswort

Zum Schluss meiner „Award-Reihe“ ist es nun also an mir, zu fragen und zu nominieren. Dabei möchte ich von den diesjährigen Spielregeln leicht abweichen.

Schon lange habe ich den Gedanken, eine bestimmte Frage öffentlich zu stellen und die Antworten (meinerseits unkommentiert) zusammenzutragen. Ich stelle also nur eine einzige Frage und bitte nicht nur die unten nominierten Blogs, sondern Sie / euch alle, eine Antwort zu geben.

Antworten können Sie / könnt ihr über einen Beitrag in Ihrem / eurem eigenen Blog (bitte dann eine Nachricht an mich oder ein Pingback), oder hier über die Kommentarfunktion.

Ich hoffe es kommen genug Antworten zusammen – ob persönlich oder politisch, religiös oder spirituell, allgemein oder als eine spezielle Herzensangelegenheit, als Gebet oder als Fluch, an die ganze Welt gerichtet oder an bestimmte Menschen… Es macht auch nichts, wenn sich Inhalte wiederholen. Irgendwann möchte ich die Antworten in „gebündelter Form“ wiedergeben…

Es ist diese Frage, zu der ich Sie/euch um Antwort bitte:


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Stell dir vor du wüsstest, dass du im nächsten Moment sterben wirst. Was wären deine letzten Worte an die Welt, was wäre deine Botschaft für die Menschen?

Suppose you knew you were going to die in the next moment, what would be your last words to the world, what would be your message to the people?


Und hier meine Nominierungen für den liebster-Blog-Award 2016:

liebsteraward

 

Liebster Award 2016

liebsterawardtoe und cao vom Blog winkelbauer (immer einen Besuch wert!) haben meinen Blog „Sich und andere Leben“ für den „Liebster Award 2016“ nominiert. Vielen Dank toe und cao!

Meine Antworten auf die 11 gestellten Fragen werde ich aus Zeitgründen nur nach und nach hier beantworten können, um am Ende dann meinerseits 10 Blogs zu nominieren und ihnen meine eigenen Fragen zu stellen.

Sich den Fragen Anderer zu stellen, ob dies nun die großen Dinge des Lebens betrifft oder auch nur Kleinigkeiten, halte ich übrigens für eine gute Idee. Die Auseinandersetzung mit seinen eigenen Motiven und den Antworten, die man für sich hat – oder überraschenderweise oft auch nicht hat – , ist ein Stück Bewusstwerdung. Und Bewusstwerdung gehört zu den Faktoren, die wesentlich menschliches Wachstum bedeuten.

Ein Igelleben

Das Bild des Igels scheint ambivalent. Einerseits spricht man vom „Einigeln“, wenn sich jemand zurückzieht. Andererseits symbolisieren die Stacheln eine gewisse Wehrhaftigkeit. Der Igel pikst.

Als ich damals begann, Schritt für Schritt meinen Weg zu gehen – autofrei (später zumindest autoreduziert), umweltschonenderes Verhalten, vegan, plastikreduziert, maschinenreduziert, usw. – , fühlte ich mich recht einsam. Dank des dann aufkommenden Internets und eines Bewusstseinswandels in Teilen der Gesellschaft hat sich das zum Teil gewandelt. Im Umfeld meines „wirklichen“ Lebens ist das allerdings noch etwas anders. Und gewisse Umstände führten schließlich dazu, dass ich sehr müde wurde… Dieser Weg ist anstrengend, und er kam mir zunehmend wie ein sinnloser Kampf vor. Immer wieder gegen den Strom schwimmen. Immer wieder Gegenwind. Sollte ich mir das wirklich alles antun? Vielleicht war ich nah dran, aufzugeben.

Als ich heute morgen mit meinem Hund spazieren ging, sah ich unweit meines Hauses einen überfahrenen Igel auf der Straße. Ein Ruck ging durch mein Herz und durch meinen Kopf.

Mag sein, dass ich mich ab und zu „einigel“, vor allem wenn mir alles zuviel wird. Aber ich freue mich dennoch über die vielen das bequeme Sitzfleisch unserer Gesellschaft piksenden Stacheln; über Menschen, die etwas anders machen, um die Welt ein Stückchen besser werden zu lassen. Wenn ich später mal groß bin, möchte auch so ein Stachel sein. Und ich hoffe, dass ich dann nicht deswegen überfahren werde.

Da geht noch was

Ein Beitrag von Esther war es, der mich daran erinnerte, wie auch ich gestrickt bin …

Meine 80-Liter-Restmülltonne wird von der Müllabfuhr alle vier Wochen geleert. „Geleert“ ist hier eigentlich ein seltsamer Ausdruck, denn die Tonne ist dann jedes mal noch fast leer. Also nahm ich Kontakt mit dem Entsorgungsunternehmen auf, ob es nicht auch kleinere Tonnen oder einen Einsatz für die 80-Liter-Tonne gibt, der das Volumen reduziert. Kleinere Tonnen, so die Antwort, gibt es nicht. Aber solche Reduktions-Einsätze gibt es, allerdings nur für 120-Liter-Restmülltonnen. Ich könnte eine 120-Liter-Tonne kaufen, dazu einen Einsatz, der das Volumen auf 40 Liter reduziert. Also: Eine größere Mülltonne anschaffen, weil ich weniger Müll produziere.

Oder: Seit zehn Jahren sehe ich mich in den örtlichen Geschäften der hiesigen Kleinstadt immer wieder mal nach Müsli in Bio-Qualität um. Das gibt es zwar, aber alle Sorten enthalten stets Honig – was für mich als Veganer nicht in Frage kommt. Also Bio oder vegan – beides geht nicht, wenn ich es fertig gemischt kaufen möchte.

Oder: Der vegane Haselnuss-Schoko-Brotaufstrich in Bio-Qualität und mit TransFair-Siegel, den ich bislang kaufte, ist mit Sonnenblumenöl hergestellt. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich seit einigen Monaten auf Produkte mit Sonnenblumenöl verzichten. Das alternative Produkt enthält Palmöl, worauf ich auch lieber verzichten möchte. Gestern machte ich also den Haselnuss-Schoko-Aufstrich selbst. Vor allem das Mahlen der gerösteten Nüsse war mit Großmutters alter, kleiner Nussmühle zwar heimelig-nostalgisch, aber auch sehr zeitaufwändig und schweißtreibend (ein elektrisches Gerät habe ich dafür nicht, und seit einer Weile vermeide ich die Anschaffung elektrischer Geräte). Bei meinem Zeitmangel ist das auf Dauer keine Lösung.

Oder: Endlich habe ich den idealen Schuh für meine Fußprobleme entdeckt. Mit Zehenfreiheit und Nullabsatzhöhe, dabei anders als meine Barfußschuhe auch einlagentauglich. Allerdings ist dieser Schuh mit Leder hergestellt. Also schrieb ich vergangenes Wochenende den Hersteller (eine deutsche Manufaktur) an, ob sich der Schuh nicht auch vegan herstellen ließe, bzw. überhaupt einige vegane Modelle in das Produktangebot aufgenommen werden könnten. Die Verwendung qualitativ hochwertigen Leders entspräche der Unternehmensphilosophie, heißt es in der heutigen Antwort, und das werde auch künftig der Hauptrohstoff bleiben.

Viele weitere Beispiele solcher Art gäbe es. Und manche Leserinnen und Leser werden ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Die Lösung solcher Probleme auf unmittelbarer, individueller und psychologischer Ebene gestaltet sich unterschiedlich. Mancher resigniert und passt seine Einstellung den Sachzwängen an (was ich für keine gute Lösung halte). Andere werden hartnäckig kreativ oder gehen auch die Beschränktheit der Möglichkeiten positiv an (was ich beides super finde).

An dieser Stelle wollte ich eigentlich meine Sympathie für die Antwort des daoistischen Wu wei bekunden (das man möglichst nicht mit „Scheiß drauf“ übersetzen sollte). Aber damit würde ich mich wieder einem Aspekt meines Strickmusters annähern, möglichst auch immer eine Patentlösung zu finden. Also bleibt dieser Beitrag ohne meine persönliche Lösung des Problems. Ich wünsche mir halt einfach eine bessere Welt. Und wer weiß, vielleicht ist die Welt ja am Ende tatsächlich mit Widersprüchlichkeiten besser als ohne. Dann wäre schon jetzt alles gut. Allerdings: Da geht noch was…

Mut und Verzweiflung

Vor vielen Jahren, irgendwo in den Alpen auf einem Campingplatz, saß ich eines Abends vor meinem Zelt, als festen Schrittes ein kleiner Italienerjunge daher kam. Bei mir angekommen, bemerkte er, dass er sich zwischen den vielen Zelten und Wohnwagen offenbar verlaufen hatte. Das Bambino schlug grinsend die Hände vor sein Gesicht, rief laut „Mamma miiia!“, drehte auf dem Absatz um, und zog munter wieder davon.

Mein Lachen war noch nicht ganz abgeklungen, als schon wieder ein italienischer Winzling den Weg entlang kam – dieser allerdings laut und verzweifelt weinend. Es war klar, dass auch er sich verlaufen hatte, und nun nach seinen Eltern suchte. Ich stand auf, nahm den Knirps wortlos an die Hand, und wir gingen gemeinsam den Weg zwischen den Zelten zurück. Sein Weinen ebbte langsam ab, und ich bog mit ihm – wahllos oder intuitiv – in einen anderen Platzweg ein. Dort löste sich irgendwann seine Hand aus meiner, und zielstrebig scherte er nach links aus, hin zu einem italienischen Wohnmobil. Kurz bevor er durch die Türe entschwand, drehte er sich noch einmal um, und schaute mich mit großen Augen an, gerade so, als hätte er erst jetzt meine Begleitung bemerkt.

***

Natürlich ist es Zufall, dass mir diese kleine Geschichte tatsächlich so passiert ist. Dennoch gleicht sie augenfällig einer Parabel. Es bedarf keiner großen Erläuterung, dass die beiden italienischen Kinder für zwei Grundtypen von Menschen stehen:

Jene eher unbekümmerten Menschen, die meist positiv, tatkräftig, mit Mut und einer gewissen Leichtigkeit an die Dinge herangehen; Menschen, die über sich selbst lachen, wenn sie sich verlaufen oder verrannt haben, und dann einfach weitergehen, um den richtigen Weg zu finden.

Und die hierzu gegensätzlichen Menschen, welche den Dingen eher negativ, problematisierend, dramatisierend oder resignierend begegnen; Menschen, die manchmal wie gelähmt von ihren Irrungen eines klaren Blickes kaum noch fähig sind, um ihren Weg selbst zu finden.

Selbstverständlich geht es dabei nicht darum, die Probleme in der Welt und im Leben zu ignorieren. Beide Kinder in der Geschichte haben das gleiche Problem, sich verlaufen zu haben, und beide wissen auch um ihr Problem. Es einfach zu ignorieren, würde beide Kinder nicht zu ihren Eltern zurückbringen. (Genau das aber tun manche Erwachsene: Sie ignorieren die Probleme. Auch wenn sie dadurch eine gewisse Unbekümmertheit erreichen mögen, so wundern sie sich doch irgendwann, niemals wirklich anzukommen oder Reife zu erlangen.)

Vielmehr geht es darum, wie man mit den Schwierigkeiten umgeht, die einem begegnen.

Über den ersten Typus der eher Unbekümmerten braucht man dabei keine weiteren Worte verlieren. Sie sehen das Problem und packen es an. Fertig. Das sind die Mach-ich-Menschen. In der Arbeitswelt sagt man, dass sie „in Lösungen denken“.

Der zweite Typus der Problematisierer steht sich hingegen meist selbst im Weg, und raubt zudem nicht selten seinen Mitmenschen die Nerven. Das sind die Kann-ich-nicht-Menschen. In der Arbeitswelt sagt man, dass sie „in Problemen denken“. Beliebte Sprüche unter ihnen sind „Das kann gar nichts werden“ oder „Das wird nicht funktionieren“. Und wenn solche Menschen dann auch noch angesichts von Problemen „dicht machen“, und/oder ihr erlerntes und mutloses Misstrauen ihnen verweigert, Begleitung oder Hilfe zuzulassen, dann geht meist wirklich nichts mehr. „Das hab ich so kommen sehen“ ist dann ihr sich anschließender Spruch. So etwas nennt man eine „Selbsterfüllende Prophezeiung“. Darin sind die Problematisierer richtig gut.

Von weitem hört man nun schon die Ich-bin-nun-mal-so-Fraktion protestieren. Doch keine Bange, die sind meist zu bequem, um näher zu kommen. Es scheint selten zu sein, dass jemand sich aus diesen Reihen löst, und anfängt, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Dann aber kann es geschehen, dass ein solcher Jemand irgendwann überrascht feststellt, dass er auf seinem Weg an die Hand genommen und begleitet wurde. So wie der kleine, weinende Italienerjunge.

Fühlend werden, denkend werden

»Der denkend gewordene Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben entgegen zu bringen wie dem seinen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm, Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen. Als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten. Dies ist das denknotwendige, universelle, absolute Grundprinzip des Ethischen.«

Albert Schweitzer

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

»Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.«

Albert Schweitzer

Aus der Mode gekommen

Man ist erfolgreich. Man setzt sich durch und behauptet sich. Selbstbewusst und stark. Frechheit siegt. Spitze Ellenbogen. Man hält mit. Man ist modisch, geizig und selbstverwirklicht. Gesunder Egoismus. Schließlich ist man auch etwas wert. Oft mehr als andere. Niedermachen ist schick. Man ist wer. Man will doch auch leben. Und zwar individuell. Ein guter Mensch ist man trotz alledem. Kalkül wird versteckt. Auch vor sich selbst.

Sie ist aus der Mode gekommen: Die Demut. Manchmal mit Bezug auf den Wortursprung (ahd. diomuoti, mhd. diemüete – dienstwillig, dienstgesinnt) auch Dienmut genannt.

Mut zum Dienen? Ja. Dienen ohne Kalkül braucht Mut. Den Mut, sich entgegen dem Trend der Masse wirklich selbst loszulassen, statt sich trendig von der Masse lose selbstverwirklichen zu lassen.

Und Mut im alten Sinne des Wortes: Sinn. Dienen macht Sinn. Dienen schenkt Sinn. Dienen: Anderen Menschen, oder Tieren, der Umwelt, oder dem Frieden, der Gerechtigkeit, oder der Freiheit, dem Leben, oder Gott (auch aus der Mode gekommen). Dienen als Sinngebung, als Ge-sinn-ung.

Demut bedeutet keine Selbstentwertung. Jeder, der auch nur einmal im Leben richtig liebte, weiß das. Denn hinter der Demut steht die Liebe. Liebe richtet auf. Den geliebten Menschen wie den liebenden Menschen. Ist das mein Nutzen der Demut? Falsche Frage. Wer in der Liebe die Kosten-Nutzen-Rechnung aufmacht, hat schon verloren. Und zwar die Wahrheit der Liebe.

Und Demut bedeutet auch keine völlige Selbstaufgabe. Sich loslassen ist etwas anderes als sich aufgeben. Das musste selbst Mutter Teresa als erstes lernen. Man würde verbrennen wie ein Strohfeuer. Um ein Feuer, das andere lange zu wärmen vermag, muss man sich kümmern.

Ich bin nicht besser als andere. Zu oft fehlt mir Mut und Sinn, mich selbst loszulassen. Aber ich bin altmodisch.

(Fast) ohne Worte

Eine Glasflasche ist ein Behälter. Ein Motoröl-Plastikkanister ebenso.
Glas ist transparent. Frisches Motoröl ebenso.
Passt also, dachte sich der Sich-des-Kanisters-Entlediger, konnte sich wegen der silbernen Farbe nur nicht entscheiden, ob nun zum Buntglas oder zum Weißglas…

Muss an mir liegen, wenn ich manche Menschen nicht verstehe.

Foto: Meiner selbst, heute.

Selbst verdacht

Wenn der Denker beginnt, mit seinem Denken Mitleid zu haben, so dass das Denken beginnt, sich milde zu denken, dann täuscht das Denken erst sich, dann milde den Denker, so dass der Denker beginnt, mit sich Mitleid zu haben, und milde schließlich über sich denkt, er dürfe künftig so tief nicht mehr denken.

(Wie oft stehen wir trockenen Fußes im tiefen Wasser?)

Eine Welt

Heute Abend startet im Fernsehen (SAT.1) eine dreiteilige Reihe mit dem Titel „Wir sind Deutschland“. Schon die Vorschau ließ Übelkeit in mir aufsteigen, wie bereits in der jüngeren Vergangenheit das Wiedererwachen des deutschen Nationalbewusstseins bei verschiedenen Anlässen, die das „Deutsche Volk“ von seinem historisch bedingten Schuldkomplex zu befreien schienen.

Doch genau das ist das Problem. Statt wirklich aus der Historie zu lernen und die Chance zu nutzen, das Abgrenzende zu überwinden, wird ein längst schädlich gewordenes anachronistisch-völkisches Revierdenken neu zementiert.

Es ist so offensichtlich, dass ein Umbau der Menschenwelt längst überfällig ist. Wir sind nicht die Deutschen, die Türken, die Amerikaner, die Syrer, … Wir sind die Menschen. Eine der vielen Lebensformen dieses Planeten und dieses Kosmos.

Die ersten, noch halbherzigen Ansätze zur Überwindung der geistigen Enge, wie die Europäische Union oder die Vereinten Nationen sind gut, aber genügen nicht, weil sie im Kern selbst nicht aus dem hinderlichen Abgrenzungsdenken herausfinden. Die neuen Medien, allem voran das Internet, haben hier schon mehr geleistet.

Eine Welt Für das kindische Mein-und-Dein-Gezänke der Weltpolitik ist dieser Planet längst viel zu klein geworden. Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden. Für uns alle. Bei allen komplexen globalen Verflechtungen geht den vielen Schritten, die die Menschheit zu gehen hätte, eines voraus: die Weiterentwicklung und Weitung des Bewusstseins. Der notwendige Umbau dieser Welt kann nicht „von oben und außen“ gelingen. Er beginnt im Kopf eines jeden Einzelnen. Hier und jetzt. In mir und dir.