Fühlend werden, denkend werden

»Der denkend gewordene Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben entgegen zu bringen wie dem seinen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm, Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen. Als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten. Dies ist das denknotwendige, universelle, absolute Grundprinzip des Ethischen.«

Albert Schweitzer

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

»Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.«

Albert Schweitzer

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9 Kommentare zu “Fühlend werden, denkend werden

  1. Das ist leider unsere Realität, die wir so gerne vergessen. Vorallem, wenn man die Kälber nie in den kleinen Stallungen sieht. Und nie sieht, wie harmonisch Mutter und Kalb auf der Weide beieinander stehen (Mutter-Kuh-Haltung). Der Fleischkonsum wird wohl niemals verschwinden, aber wie man mit den Tieren umgeht, darauf kann jeder einzelne Konsument durch „Bewusstheit“ und gezielten Einkauf Einfluss nehmen.

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  2. Der Mensch, ohne Mitgefühl, habe den Film unter Tränen angesehen, ich esse kein Fleisch, schon lange nicht mehr, aber die Grausamkeiten geschehen trotzdem, und an die seelischen Grausamkeiten, die der Mensch den Tieren antut, wird kaum gedacht. Es sind fühlende Wesen wie wir, sie sind uns so nah, in ihren Empfindungen, ihre Seelen.

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